Incentives und Events

 

Incentives für die Mitarbeitermotivation

 

Mitarbeitermotivation durch Incentives ist in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Motivationsinstrument geworden. Schließlich erhöhen Geschenke, egal ob in Form von Erfolgsprämien oder Events, die Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen. Zufriedene Mitarbeiter sind bessere und engagiertere Mitarbeiter. Das veranschaulicht ein kleines Incentives-Experiment eines kanadischen Managers: Es wurde den Mitarbeitern eines Aufforstungsbetriebes eines Morgens eine Einmalzahlung von 80 Dollar zugesichert. Das verblüffende Resultat war eine 10 Prozent höhere Produktivität der Forstarbeiten – anders formuliert: Die Mitarbeiter pflanzten an diesem Tag im Durchschnitt 10 Prozent mehr Bäume an als sonst.

 

Bei der Wahl der Incentives sind den Unternehmen keine Grenzen gesetzt. Sachprämien in allen Preislagen sind als Belohnung möglich. Den nachhaltigsten Effekt erzielt ein Unternehmen aber nicht durch einmalige Sach- oder Geldprämien, sondern wenn es ihm gelingt die Zufriedenheit der Mitarbeiter dauerhaft positiv zu beeinflussen. Besser als eine Sach- oder Geldprämie sind hierfür Incentive-Reisen oder Events geeignet. Gute Incentives sollten sich dauerhaft in den Köpfen der Mitarbeiter festsetzen. Je besser solche Incentives ankommen, desto intensiver und dauerhafter lohnt sich die Investition auch für das Unternehmen. So kann ein Unternehmen durch die Auswahl guter Incentives langfristig Personalkosten einsparen sowie die dauerhafte Mitarbeitermotivation gewährleisten.

 

Vor allem in Zeiten in denen Fachkräfte in Zukunft schwieriger zu finden sein werden, sollte jedes Unternehmen sich des Wertes seiner Mitarbeiter bewusst sein. Eine gesund geringe Fluktuationsrate muss das Ziel der Unternehmer sein. Incentives sind also nicht nur gut für die Motivation und Loyalität, sondern auch ein Stück weit Grundsteinlegung für die Zukunft.

 

Stellt man einem Mitarbeiter Incentives in Aussicht führt dies oftmals zu ungeahnten Produktivitätssteigerungen. Die spürbare, positive Auswirkung auf motiviertes Arbeiten, also das Erhalten von Incentives, lässt Mitarbeiter mit Tatenkraft an ihre Arbeit herangehen.

 

Falls Sie sich als Unternehmer entscheiden ein variables Vergütungssystem mit Incentives einzuführen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

 

 

Unbürokratische Festlegung der Incentives

 

Die Festlegung von Ergebnis- und Leistungsfaktoren, sowie die Festlegung der Incentives sollten in der Hand der jeweiligen Führungskräfte liegen. Ein bürokratisches Vorgehen oder die Einbeziehung des Betriebsrates zur Bestätigung jedes Zieles führt zu einem übertriebenen Bürokratismus.

 

 

Die Vergabe von Incentives sollte mit geringem Aufwand verbunden sein

 

Die Ermittlung der Leistungsvergütung liegt beim Vorgesetzten. Der Beurteilungsprozess sollte für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar sein. Diesbezüglich kann die Dokumentation der Ziele (z. B. im Rahmen einer Balanced Scorecard) dazu beitragen, dass die Dokumentation und Pflege des Systems mit geringem Aufwand verbunden ist.

 

 

Intern vergleichbare Erfolgskriterien

 

Die Vergleichbarkeit von Leistungs- und Erfolgskriterien ist der wesentliche Punkt, welcher die Vergabe von Mitarbeiter-Incentives legitimiert. Nur Belohnungssysteme, die diese Gerechtigkeit gewährleisten, führen zum Erfolg. Gerechtigkeit in diesem Sinne ist keine objektive Gerechtigkeit, sondern eine Akzeptanz der Kriterien über alle Funktionsbereiche hinweg.

 

 

Zusammenfassung: Checkliste Incentives

 

Ziele und Nutzen einer Belohnungsmaßnahme sind vielfältig:

•  Förderung der Mitarbeitermotivation
•  Steigerung der Moral innerhalb eines Unternehmens
•  Steigerung des Arbeitseinsatzes
•  Steigerung der Mitarbeiterloyalität
•  Minderung von Fehlzeiten
•  Förderung des Teamgeistes und des Gemeinschaftsgefühls
•  Gezielte Förderung des Verkaufs von bestimmten Produkten
•  Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung
•  Kontaktpflege

 

 

Events

 

Events haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass vor allem Messen oder Festivals zu einem selbstständigen Wirtschaftszweig gewachsen sind. Um das ganze Thema Event ist ein großes Netzwerk an Dienstleistern und Agenturen entstanden die sich ausschließlich mit der Planung und Durchführung von Events befassen. Eine Vielzahl der in Deutschland veranstalteten Events ist von Unternehmen inszeniert. Ein Event, welches zum Beispiel eine Messe sein kann, ist zudem mittlerweile in nahezu jedem Marketing-Mix eines Unternehmen verankert. Besonders große Unternehmen haben meist eine eigene Abteilung, die für das Eventmarketing zuständig ist. Der erste Schritt den man beachten muss, wenn man in die Eventplanung und -vorbereitung einsteigt ist, dass zuvor Zielgruppen definiert werden. Dann muss darüber entschieden werden, mit welchen Markting- bzw. Kommunikationszielen die Zielgruppe angesprochen werden soll. Ein Event hat für die Unternehmen neben Kundengewinnung und Kundenbindung immer das Ziel Aufmerksamkeit zu erzeugen.

 

Gerade um die Aufmerksamkeit zu steigern erhöhen Unternehmen zunehmend die Budgets für Events und Veranstaltungen. Immer exklusiver und spektakulärer müssen Events werden, damit sich die veranstaltenden Unternehmen von anderen Wettbewerbern absetzen können. Hierbei gilt: Ein erfolgreiches Event ist nur dann ein Event, wenn auch noch im Anschluss drüber gesprochen wird. Diese Anschlussdiskussion über eine Veranstaltung versucht man auf unterschiedlichste Art und Weise zu erzeugen. Zum einen ist die Eventlocation ausschlaggebend. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Man sollte natürlich beachten, dass man in den vorher festgelegten finanziellen Rahmenbedingungen agiert. Ein Event kann aber auch durch prominenten Besuch gepusht werden. Dies kann wiederum den positiven Effekt haben, dass Zeitungen und Boulevardmedien anwesend sind und das Event in die Öffentlichkeit tragen.

 

Events können aber auch intern veranstaltet werden. Diese Firmenevents haben eine andere Zielsetzung, sind aber von organisatorischen und planerischen Aufwand ähnlich. Events, die intern zum Beispiel bei Jubiläen und besonderen Ereignissen initiiert werden, erzeugen bei den Angestellten einen besonders hohen Grad der Identifikation mit dem Unternehmen. Auch bei Produktneueinführungen bietet es sich an, ein Event zu veranstalten. Die Größe des Events ist unter anderem abhängig von der Relevanz des Produkts.

 

Generell ist der Erfolg eines Events nicht in monetären Größen messbar. Jedoch werden grade große Events wie Messen genutzt, um Vertragsabschlüsse zu erzielen und neue Kunden zu gewinnen. Die strukturierte Planung und Durchführung des Events ist erfolgsbestimmend. Auch das richtige Eventmarketing gehört zu den elementar wichtigen Dingen die man unbedingt beachten sollte. Da ein Event Aufmerksamkeit erzeugen soll, muss die Zielgruppe rechtzeitig über die wirkungsvollsten Kanäle angesprochen werden.

 

 

Die Arten von Events:

 

Interne, geschlossene Events: z.B. Außendienstkonferenzen, Startveranstaltungen für Produktneueinführungen (“Kick Offs”) oder Firmenevents.
Offene, öffentlich zugängliche Events: z.B. Publikumsaktionen, Ausstellungen, Messen, kulturelle Veranstaltungen, Road Shows oder Volksfeste.

 

 

Events sind meist gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

  • Events unterscheiden sich bewusst von der Alltagswirklichkeit der Zielgruppe
  • Events setzen Werbebotschaften in tatsächlich erlebbare Ereignisse um, d.h. inszenierte Markenwelten werden erlebbar
  • Events werden zielgruppenfokussiert ausgerichtet und stehen für eine hohe Kontaktintensität
  • Events sind interaktionsorientiert, Kunden werden aktiv über die Verhaltensebene mit einbezogen
  • Events sind Bestandteil des Konzepts integrierter Unternehmenskommunikation (inhaltlich gebunden, organisatorisch selbständig) Events sind Bestandteil des Konzepts integrierter Unternehmenskommunikation (inhaltlich gebunden, organisatorisch selbständig)

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